Flut in Nepal und Indien

Weite Gebiete sind überschwemmt

Kinder und Frauen sitzen vor einem Haus, Kinder strecken Männern die Hände entgegen
Erstversorgung: CBM-Helfer verteilen Nahrungsmittel an die Flutopfer.
© CBM
August/September 2008
Weite Gebiete Südostnepals und Nordindiens sind nach heftigen Regenfällen und einem Dammbruch überschwemmt. Im nordindischen Bundesstaat Bihar hat der Fluss Kosi seinen Lauf um 100 Kilometer nach Osten verschoben. Er fließt nun durch besiedeltes Gebiet und hat bereits 250.000 Häuser zerstört und das Wasser steigt weiter an. Vor den zerstörerischen Fluten sind Millionen Menschen auf der Flucht. Die Christoffel-Blindenmission unterstützt die Flutopfer durch eine Soforthilfe von 50.000 Euro, sie bittet daher um Spenden auf das Konto 2020 bei der Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00, Kennwort: Indien/Nepal.
Augenzeugenbericht von Dr. Iris Winter, CBM-Mitarbeiterin und Augenärztin in Lahan/Nepal
Augenzeugenbericht von Ulrike Veismann, CBM-Notfallkoordinatorin aus Bihar
Mitarbeiter lokaler CBM-Partner versorgen die Opfer mit dem Nötigsten. Sie geben Nothilfepakete aus mit Reis, Hülsenfrüchten, Zucker, Salz, Kerzen, Streichhölzern, Seife sowie Chlortabletten zur Desinfektion des Wassers. Zusätzlich verteilen sie Medikamente an notleidende Menschen.

Die Fluten zerstören Ernten, vernichten die Vorräte. Den Menschen bleibt meist nur, was sie am Leib tragen. Martin Georgi, Direktor der CBM, betont, wie entscheidend rasche Hilfe für das Überleben ist: "Unsere langjährige Erfahrung mit Überschwemmungen hat gezeigt, dass vor allem Menschen mit Behinderungen sich in solchen Situationen nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Daher konzentriert sich unsere Nothilfe besonders auf sie und ihre Familien."

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