Meldung vom 28. Mai 2009

CBM-Partner helfen Flutopfern in Bangladesch

Frau mit Kleinkindern vor den Trümmern eines Hauses
Archivbild: Immer wieder kommt es in Bangladesch zu Überschwemmungen, wie hier im November 2007.
© CBM / Grossmann
BANGLADESCH/BENSHEIM/ POTSDAM. Kaum eineinhalb Jahre ist es her, da tobte der Zyklon "Sidr" über Bangladesch und kostete rund 4.000 Menschen das Leben. Jetzt haben viele Menschen in Bangladesch und im Osten Indiens erneut Hab und Gut oder sogar ihr Leben verloren. Bereits 200 Todesopfer hat der Zyklon "Aila" gefordert, berichten offizielle Stellen, zehntausende seien noch in den Fluten eingeschlossen. Besonders schwer trifft die Not behinderte Menschen.
Einer der CBM-Partner in Bangladesch berichtet aus dem Katastrophengebiet: "Die Elektrizität ist zusammengebrochen, viele Menschen mit Behinderung sind von der Außenwelt abgeschlossen. Sie haben weder Nahrung noch sauberes Trinkwasser." Die CBM-Partner helfen bei der Evakuierung der Notleidenden und kümmern sich dabei besonders um Menschen mit Behinderungen.
Derzeit versuchen die Mitarbeiter, sich einen Überblick über das Ausmaß der Katastrophe zu verschaffen, und stimmen dazu die Hilfeleistungen mit anderen Selbsthilfeorganisationen für behinderte Menschen ab. Neben der Evakuierung der von den Fluten Eingeschlossenen ist es laut dem CBM-Partner jetzt besonders wichtig, die Notleidenden mit sauberem Trinkwasser und Nahrung zu versorgen.
Die CBM ist seit 1974 in Bangladesch aktiv und fördert derzeit acht Hilfsprojekte, wie Krankenhäuser für Augenkranke und Orthopädie-Patienten sowie gemeindenahe Rehabilitationsprojekte.
Für die Unterstützung der Opfer und den notwendigen Wiederaufbau bittet die CBM um Spenden auf das Konto 2020 bei der Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370  205 00).
Kennwort: Bangladesch.
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