Presseinformation zum 18.05.2010
Schülerinnen untersuchen soziale Phobien bei Jugendlichen
Jugend-forscht-Sonderpreis der CBM geht an zwei Schülerinnen aus Berlin-Tegel
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- © CBM
BENSHEIM/BERLIN. Der diesjährige Sonderpreis der Christoffel-Blindenmission (CBM) „Innovationen für Menschen mit Behinderung“ im Rahmen von „Jugend forscht“ für Berlin geht an Mila Cramer (15) und Shannon Doyle (14). Die Schülerinnen des Humboldt-Gymnasiums Berlin-Tegel beschäftigten sich mit den Ursachen und Symptomen sozialer Phobien, um eine breitere Öffentlichkeit auf dieses Krankheitsbild aufmerksam zu machen. Dabei handelt es sich um stark ausgeprägte Ängste vor sozialen Situationen, begründet durch vorherige negativ empfundene Erfahrungen.
Was denken die anderen von mir?
Menschen, die an einer sozialen Phobie leiden, haben starke Angst vor der Bewertung und möglichen Ablehnung durch andere. Dieser Druck löst verschiedene nervöse Verhaltensmuster aus. Sozialphobiker versuchen, das eigene Verhalten so zu kontrollieren, dass andere nichts von der angeblichen Abnormität merken. Die starke kritische Selbstbeobachtung und das ständige Grundgefühl der Angst schränken diese Menschen in ihrem Handeln ein und lassen sie oft zu Außenseitern werden.
Mit einer groß angelegten Umfrage in den 6. und 10. Klassen des Humboldt-Gymnasiums untersuchten Mila Cramer und Shannon Doyle, ob auch ihre Mitschüler unter Ängsten leiden. Die meisten Befragten äußerten verschiedene Ängste, die Mädchen stärker als die Jungen. Einige gaben auch an, dass sich das negativ auf ihre schulischen Leistungen oder das Familienleben auswirken würde.
Cramer und Doyle fordern deshalb die Schulen auf, mehr für die Vorbeugung und Heilung von sozialen Phobien zu tun. Das Problem müsse zur Sprache gebracht werden; auch in den Familien könne eine offene Kommunikation einer sozialen Phobie entgegen wirken.
Die CBM freut sich über das Engagement der Schülerinnen, das mithilft ein größeres Verständnis für Menschen mit Einschränkungen zu entwickeln und belohnt dies mit ihrem Sonderpreis, der mit 150 Euro dotiert ist.
650 Millionen Menschen mit Behinderungen
Weltweit gibt es über 650 Millionen Menschen mit Behinderungen, die meisten davon leben in Entwicklungsländern. Sie sind viel stärker von gesellschaftlicher Ausgrenzung betroffen als hierzulande, ihre Ausbildungs- und Berufschancen sind denkbar schlecht. Der CBM-Sonderpreis auf Landesebene ist mit 150 Euro dotiert und zeichnet kreative Ideen und Forschungen aus, die helfen Behinderungen zu vermeiden, behinderten Menschen den Alltag erleichtern und zu mehr Chancengleichheit hier und in den Entwicklungsländern beitragen.
Ziel: selbstständigeres Leben ermöglichen
Die CBM ermöglicht Menschen mit Behinderung in rund 1.000 Projekten weltweit ein selbstständigeres Leben. Medizinische Hilfe, Rehabilitation und Integration in die Gesellschaft stehen dabei im Vordergrund, z.B. durch die Unterstützung von Augenhospitälern, Blindenschulen, Förderprogrammen für Hörgeschädigte und Körperbehinderte. Die CBM ist ein freies Hilfswerk von Christen verschiedener Konfessionen, die der Auftrag verbindet, augenkranken, blinden und anders behinderten Menschen in den armen Ländern zu helfen. 2008 feierte die CBM ihr 100-jähriges Jubiläum.
Nach Landesprämierung folgt Auszeichnung auf Bundesebene
Nach der Prämierung auf Landesebene haben alle Teilnehmer die Chance, den von der CBM im Rahmen von "Jugend forscht" ausgeschriebenen Bundes-Sonderpreis zu erhalten. Bevorzugt werden innovative Ideen ausgezeichnet, die sich mit den Themen Behinderung und Rehabilitation in Entwicklungsländern auseinandersetzen. Der Preis ist mit 300 Euro dotiert.
Kontakt: Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die CBM-Pressestelle: Ulrike Loos (06251 131-192)
Was denken die anderen von mir?
Menschen, die an einer sozialen Phobie leiden, haben starke Angst vor der Bewertung und möglichen Ablehnung durch andere. Dieser Druck löst verschiedene nervöse Verhaltensmuster aus. Sozialphobiker versuchen, das eigene Verhalten so zu kontrollieren, dass andere nichts von der angeblichen Abnormität merken. Die starke kritische Selbstbeobachtung und das ständige Grundgefühl der Angst schränken diese Menschen in ihrem Handeln ein und lassen sie oft zu Außenseitern werden.
Mit einer groß angelegten Umfrage in den 6. und 10. Klassen des Humboldt-Gymnasiums untersuchten Mila Cramer und Shannon Doyle, ob auch ihre Mitschüler unter Ängsten leiden. Die meisten Befragten äußerten verschiedene Ängste, die Mädchen stärker als die Jungen. Einige gaben auch an, dass sich das negativ auf ihre schulischen Leistungen oder das Familienleben auswirken würde.
Cramer und Doyle fordern deshalb die Schulen auf, mehr für die Vorbeugung und Heilung von sozialen Phobien zu tun. Das Problem müsse zur Sprache gebracht werden; auch in den Familien könne eine offene Kommunikation einer sozialen Phobie entgegen wirken.
Die CBM freut sich über das Engagement der Schülerinnen, das mithilft ein größeres Verständnis für Menschen mit Einschränkungen zu entwickeln und belohnt dies mit ihrem Sonderpreis, der mit 150 Euro dotiert ist.
650 Millionen Menschen mit Behinderungen
Weltweit gibt es über 650 Millionen Menschen mit Behinderungen, die meisten davon leben in Entwicklungsländern. Sie sind viel stärker von gesellschaftlicher Ausgrenzung betroffen als hierzulande, ihre Ausbildungs- und Berufschancen sind denkbar schlecht. Der CBM-Sonderpreis auf Landesebene ist mit 150 Euro dotiert und zeichnet kreative Ideen und Forschungen aus, die helfen Behinderungen zu vermeiden, behinderten Menschen den Alltag erleichtern und zu mehr Chancengleichheit hier und in den Entwicklungsländern beitragen.
Ziel: selbstständigeres Leben ermöglichen
Die CBM ermöglicht Menschen mit Behinderung in rund 1.000 Projekten weltweit ein selbstständigeres Leben. Medizinische Hilfe, Rehabilitation und Integration in die Gesellschaft stehen dabei im Vordergrund, z.B. durch die Unterstützung von Augenhospitälern, Blindenschulen, Förderprogrammen für Hörgeschädigte und Körperbehinderte. Die CBM ist ein freies Hilfswerk von Christen verschiedener Konfessionen, die der Auftrag verbindet, augenkranken, blinden und anders behinderten Menschen in den armen Ländern zu helfen. 2008 feierte die CBM ihr 100-jähriges Jubiläum.
Nach Landesprämierung folgt Auszeichnung auf Bundesebene
Nach der Prämierung auf Landesebene haben alle Teilnehmer die Chance, den von der CBM im Rahmen von "Jugend forscht" ausgeschriebenen Bundes-Sonderpreis zu erhalten. Bevorzugt werden innovative Ideen ausgezeichnet, die sich mit den Themen Behinderung und Rehabilitation in Entwicklungsländern auseinandersetzen. Der Preis ist mit 300 Euro dotiert.
Kontakt: Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die CBM-Pressestelle: Ulrike Loos (06251 131-192)










