Woche des Sehens 2010

Augen im Blickpunkt

8. bis 15. Oktober

Frau schaut durch ein mit ihren Daumen und Zeigefingern geformtes Viereck
© Woche des Sehens

Kontakt: Marion Körner

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E-Mail: info[at]woche-des-sehens.de
Internet: www.woche-des-sehens.de
Augen im Blickpunkt — so lautet das Thema der diesjährigen Woche des Sehens, die vom 8. bis 15. Oktober deutschlandweit zum neunten Mal stattfinden wird.

Die acht Partner der Aufklärungskampagne machen auch in diesem Jahr wieder auf die Bedeutung guten Sehvermögens und auf die Ursachen von Blindheit und Sehbehinderung aufmerksam.
Vorbeugen lautet die Devise
Es gibt drei Leitsätze zur Verhütung von Blindheit:
  • „Je früher – desto einfacher!“
  • „Je eher – desto wirksamer!“
  • „Je schneller – desto billiger!“
Meist geht es um ganz einfache Dinge:
- Die Augen täglich mit sauberem Wasser waschen (verhütet Trachom)
- Kinder möglichst vitaminreich ernähren (verhindert Vitamin-A-Mangel)
- Eltern und Kinder in Hygiene schulen
- Das richtige Medikament regelmäßig einnehmen (bewahrt vor Flussblindheit)
Das sind alles schlichte und vergleichsweise günstige Lösungen.
Deshalb fördern die internationalen Hilfswerke (Christoffel-Blindenmission, Deutsches Komitee zur Verhütung von Blindheit und Hilfswerk der Deutschen Lions) vielseitige Vorsorgeprogramme. Zu den Maßnahmen zählen Reihenuntersuchungen, Impfungen, Kurse in Gesundheits- und Ernährungslehre, Verteilung von Medikamenten sowie Brunnenbohrungen.
Durch Vorbeugung kann das Ausbrechen einer Augenkrankheit bei drei wichtigen Hauptursachen von Blindheit verhindert werden. Dies sind Vitamin-A-Mangel, Flussblindheit und Trachom. Bei Glaukom (Grüner Star) kann durch rechtzeitige Vorsorge eine Erblindung verhindert werden.
Weitere Infos zur Woche des Sehens finden Sie auf der Internetseite www.woche-des-sehens.de.

Rückblick: Woche des Sehens 2009

Wenn die Augen schwächer werden
"Wenn die Augen schwächer werden, folgt in Afrika oft der soziale Absturz". Dies war das Motto der Hilfswerke wie der Christoffel-Blindenmission (CBM) während der letztjährigen Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober. Mit Partnern setzt sich die CBM mit deutschlandweiten Aktionen dafür ein, dass Menschen, die in Afrika z.B. am Grauen Star erblindet sind, Hilfe erhalten.
Weltweit besteht ein direkter und deutlicher Zusammenhang zwischen Behinderung, Armut und sozialer Ausgrenzung. Besonders stark wirkt sich das in Entwicklungsländern aus. Dort gelten 80 Prozent der Menschen mit Behinderungen als absolut arm, das heißt, sie haben weniger als einen US-Dollar am Tag zum Leben. Neun von zehn blinden Menschen leben in Entwicklungsländern.
Hier liegt er Hauptgrund für Blindheit beim Grauen Star, einer Trübung der Linse. 17 Millionen Menschen sind daran erblindet, das sind rund die Hälfte aller blinden Menschen weltweit. Damit ist der Graue Star die häufigste Blindheitsursache überhaupt.
In Ländern wie Deutschland wird den Betroffenen in der Regel frühzeitig mit einer Routine-Operation geholfen, die 15 Minuten dauert. Anders sieht das in Afrika aus: Wer hier am Grauen Star erkrankt, verliert meist zuerst seine Arbeit und dann sein Ansehen. Der soziale Abstieg ist somit vorprogrammiert.
Link: 10 millionen Grauer Star Operationen
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Link: Gib Deine Stimme gegen Armut
Link: Monatsandacht
Link: Brailleübersetzer
Link: Grauer Star Simulator
Link: Jahresbericht 2009