Augen im Blickpunkt — so lautet das Thema der diesjährigen Woche des Sehens, die vom 8. bis 15. Oktober deutschlandweit zum neunten Mal stattfinden wird.
Die acht Partner der Aufklärungskampagne machen auch in diesem Jahr wieder auf die Bedeutung guten Sehvermögens und auf die Ursachen von Blindheit und Sehbehinderung aufmerksam.
Vorbeugen lautet die Devise
Es gibt drei Leitsätze zur Verhütung von Blindheit:
- „Je früher – desto einfacher!“
- „Je eher – desto wirksamer!“
- „Je schneller – desto billiger!“
Meist geht es um ganz einfache Dinge:
- Die Augen täglich mit sauberem Wasser waschen (verhütet Trachom)
- Kinder möglichst vitaminreich ernähren (verhindert Vitamin-A-Mangel)
- Eltern und Kinder in Hygiene schulen
- Das richtige Medikament regelmäßig einnehmen (bewahrt vor Flussblindheit)
Das sind alles schlichte und vergleichsweise günstige Lösungen.
Deshalb fördern die internationalen Hilfswerke (Christoffel-Blindenmission, Deutsches Komitee zur Verhütung von Blindheit und Hilfswerk der Deutschen Lions) vielseitige Vorsorgeprogramme. Zu den Maßnahmen zählen Reihenuntersuchungen, Impfungen, Kurse in Gesundheits- und Ernährungslehre, Verteilung von Medikamenten sowie Brunnenbohrungen.
Durch Vorbeugung kann das Ausbrechen einer Augenkrankheit bei drei wichtigen Hauptursachen von Blindheit verhindert werden. Dies sind Vitamin-A-Mangel, Flussblindheit und Trachom. Bei Glaukom (Grüner Star) kann durch rechtzeitige Vorsorge eine Erblindung verhindert werden.
Weitere Infos zur Woche des Sehens finden Sie auf der Internetseite
www.woche-des-sehens.de.