VISION 2020
Das Recht auf Augenlicht
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Logo der weltweiten Kampagne VISION 2020, deren Ziel es ist, bis zum Jahr 2020 alle verhütbare Blindheit zu eliminieren.
Auf Initiative der CBM und in enger Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entstand deshalb die weltweite Kampagne "VISION 2020 - das Recht auf Augenlicht", die auch von Firmen wie Zeiss, Merck oder Bausch und Lomb unterstützt wird.
2010: Fünfzehn Millionen weniger blinde Menschen als erwartet
Ohne die Maßnahmen der Kampagne gäbe es im Jahr 2010 15 Millionen mehr blinde Menschen auf der Welt.
Ärztliche Versorgung kaum nennenswert
In der Regel ist die Augenmedizinische Versorgung in Entwicklungsländern desolat: Während statistisch gesehen in Deutschland ein Augenarzt auf rund 12.700 Menschen kommt, gibt es im Kongo beispielsweise nur 42 Augenärzte für 62 Millionen Menschen. Das entspricht einem Augenarzt für 1,5 Millionen Menschen in einem Land mit kaum nennenswerter Infrastruktur.
Hauptaufgaben von VISION 2020
Besonderes Augenmerk der Kampagne liegt auf der Bekämpfung der wichtigsten Blindheitsursachen: Grauer Star, Trachom, Flussblindheit (Onchozerkose) und Kinderblindheit durch Vitamin-A-Mangel.
Um diesen Krankheiten wirkungsvoll beizukommen, werden einheimische Augenärzte ausgebildet und anderes medizinisches Fachpersonal geschult. Dabei wirken oft deutsche Augenärzte als Mentoren mit.
Schließlich werden in Kooperation mit Sponsoren Augenkliniken errichtet und durch die Mithilfe der jeweiligen Regierungen eine flächendeckende organisatorische Infrastruktur geschaffen.
Geschichte von VISION 2020
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Die häufigsten Augenkrankheiten weltweit









