Ich habe es selbst erlebt

Weltwärts-Reisende berichten

Wiebke Lunow und Micaela Moll haben den Sprung ins Ungewisse gewagt. Im Rahmen des Weltwärts-Programms sind sie ein Jahr lang in CBM-Projekten in Afrika unterwegs und lernen so die Welt aus einem ganz anderen Blickwinkel kennen.
Wiebke Lunow ist frisch gebackene Physiotherapeutin und arbeitet derzeit in Uganda im Rehabilitationszentrum "Katalemwa Cheshire Home". In dem 55-Betten-Zentrum werden vorwiegend Kinder mit Körperbehinderungen gefördert.
Micaela Moll ist im CBM-Regionalbüros für Zentral- und Ostafrika in Nairobi/Kenia tätig, von wo aus die Projektarbeit in 14 afrikanischen Ländern geplant und koordiniert wird.

Julia Stutz hat das Weltwärts-Jahr schon hinter sich. Die staatlich geprüfte Physiotherapeutin arbeitete ein Jahr lang in dem CBM-geförderten Rehabiltationszentrum OURS in Mbarara/Uganda mit, in welchem vor alle behinderte Kinder Förderung und Unterstützung erhalten. Wieder zurück in Deutschland macht Julia ihre Fachlehrerausbildung, um dann als Physiotherapeutin an Schulen die Arbeit mit behinderten Kindern fortzusetzen, die sie in Uganda kennen gelernt hat. Die Zeit in Afrika empfindet sie als augenöffnend für das Leben hier, weil die Probleme hier, verglichen mit denen in Afrika, of klein erscheinen.
Ihre Eindrücke und Erlebnisse schildern die jungen Frauen in ihren Berichten.
Junge Frau therapiert den Unterarm eines Jungen
Täglich kommen ca. 30-40 Patienten ins KCH, um mit verschiedenen Therapien behandelt zu werden. Ergo-, Physio- oder Sprachtherapeuten kümmern sich um die Kinder.
Zwei Personen in einem Operationssaal
Zu Besuch bei Dr. Tony Walia im Augenkrankenhaus in der Kleinstadt Kikuyu. Hier werden pro Tag rund 250 Augen-Patienten behandelt.
Porträt von Wiebke Lunow
Nach vier Monaten am neuen Wirkungsort ist Kampala in Uganda für die frischgebackene Pyhsiotherapeutin schon etwas übersichtlicher geworden ...
CBM Mitarbeiter, die beim Marathon mitgelaufen sind
Das CBM-Regionalbüro läuft beim 7. Nairobi Marathon mit, um auf die Arbeit der CBM für und mit Menschen mit Behinderungen aufmerksam zu machen.
Eine Frau neben einem Kind mit Krücken
Kein Kind ist wie das andere. Es zeigt sich doch in jedem eine Besonderheit, die einen immer wieder überrascht. Zu ihren besonderen Kindern muss Julia Stutz eine Beziehung erarbeiten.
Blick von einem Berg aus
Micaela Moll berichtet, was man außerhalb der Arbeitszeit noch so erleben kann. Sie hat den "Mount Longonot" bestiegen und empfiehlt den Besuch des Karen-Blixen-Museums.
Ein Junge sitzt vor einer Wand
Die Arbeit mit schwerstbehinderten Kindern ist nicht einfach. Manchmal ist Julia Stutz zum Mitweinen zumute. Auch bei ihrer Reise nach Ruanda wird sie mit Leid konfrontiert.
Portrait von Julia Stutz
Kaum im Land, wurde Julia Stutz die Ehre zuteil, einen "second name" auf Runyankole zu bekommen, wie es in Uganda Tradition ist: Sie heißt jetzt auch noch "Musiime".
Portrait von Micaela Moll
Verkehrschaos und erste Sprachkenntnisse. - Die junge Weltwärts-Kandidatin Micaela Moll berichtet von ihren ersten Eindrücken in Kenia und ihrer Arbeit im CBM-Regionalbüro.
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